1969  pachtete Herbert Willig das 6 ha große Gelände am Waldrand  der Stadt Bretten. Nach vielen Bauarbeiten und enormen Erdumwälzungen, konnte er 1970 den Tierpark eröffnen! Zunächst wurde das Gelände aber ebenso als Quarantänestation genutzt, da er Tiere aus der ganzen Welt nach Deutschland importierte, die dann ihr entgültiges Zuhause in ganz Europa fanden.

Deshalb war es auch nicht ungewöhnlich, einmal einen kleinen Löwen vorzufinden und beim nächsten Besuch einen kleinen Elefanten, Wölfe, kleine Bären oder gar einen Schimpansen.
Dann fand wie überall auch hier ein Wandel statt und ein anderes zweites Standbein musste her.
  Ein  Hobby wurde dann die ideale Ergänzung : der Bonsai!
Und nun ist nicht nur Deutschlands größter Streichelzoo, mit seinem besonderen Charme,
bei einem Besucherradius von rund 50 km ein beliebtes Ausflugsziel, auch die  beachtliche Anzahl von mehreren 1000 Freiland- und Zimmerbonsai, sowie Schalen und Zubehör, bieten gepaart mit einer inzwischen über 25 jährigen Erfahrung eine ideale Ergänzung  um Besucher, Liebhaber und Experten aus Nah und Fern, in das kleine Städtchen  Bretten, zu locken.
Doch nicht nur die Bonsai sind eingezogen, auch eine langsame Umstrukturierung hat stattgefunden. So wurden im Laufe der Jahre immer mehr kleine Gehege und Volieren in große Freigehege, zu Gunsten der Tiere,
  umgewandelt. Was natürlich zu Lasten der Artenvielfalt ging. Doch gegen die Vielfalt sprechen in unserem besonderen Fall zwei Hauptgründe:  entweder die Tierart ist nicht für den freien Umgang mit dem Besucher  geeignet oder sie ist nicht winterhart. Um nun einen Tierpark präsentieren zu können, der nicht nur den Tieren  möglichst gerecht wird, sondern auch in der heutigen Zeit seinen festen Platz und seine Berechtigung hat, ist inzwischen das Exotische sehr reduziert und der Schwerpunkt wird auf die Begegnung von Mensch und Tier gelegt, da er auf einzigartige Weise jedem und ganz besonders den Kindern , Tiere nahe bringt!  Dabei wird dieses Aufeinandertreffen natürlich sehr gefördert von dem Futter, das die Besucher an die Tiere geben dürfen. Dabei werden dann nicht immer  zarte, aber immerhin, Bande geknüpft was häufig in einer genüsslichen Streicheleinheit endet.
Mit diesem Konzept- der Größe und dem Umfang
  ist es möglich, neben den städtischen Zoos,  diesen Tierpark, der seit 2000 nun von Familie Jörg Willig in zweiter Generation immer noch privat weitergeführt wird,  aus Eintrittsgeldern und dem Bonsaiverkauf  ganz ohne Zuschüsse zu finanzieren!